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Bei der Eskimo Diät von Dr. Reg Saynor und Dr. Frank Ryan, weiß man nicht ob die Autoren einfach dumm und ungebildet sind.

„Der Name ist Verarsche“ dieser Begriff ist wohl der passendste für die Eskimo Diät. Jedem der ein wenig eigenständiges Denken hat muss wohl schlecht werden bei der Erkenntnis, dass dieses Diätbuch nicht wegen Volksverblödung vom Markt genommen wurde.

Das soll die Eskimo Diät sein

Als These wird bei der Eskimo Diät der Stoffwechsel von Kaltblütern herangezogen (dies lässt die berechtigte Hoffnung, dass es vielleicht auch bald eine Schwefeldiät gibt, weil es gibt ja auch Lebewesen die sich von Schwefel ernähren – da könnte man doch eine schöne Diät daraus machen meine verehrten Herren Dr. Reg Saynor und Dr. Frank Ryan 😉

Bei der Eskimo Diät steht jeden Tag Fisch am Diätplan. Die Grundannahme, dass Fisch gesund sei und wertvolles Eiweiß sowie ungesättigte Omega 3 Fettsäuren und Spurenelemente liefert ist ja in Ordnung und lobenswert. Vor allem soll die Diät vor Herz- und Gefäßkrankheiten schützen was aus medizinischer Sicht bestimmt gut ist. Die Mahlzeiten sind Kalorienbegrenzt auf 1200 bis 2000 Kalorien, was bei Übergewichtigen logischerweise zum Abnehmen führt. Damit wären wir aber auch schon am Ende.

Kritik an der Eskimo Diät

Das die Autoren wirklich so ungebildet seien und nicht wissen, dass Eskimo eigentlich Rohfleischfresser bedeutet, und dass Eskimos überwiegend Robbenfleisch als Nahrung haben und keinen Fisch ist kaum zu glauben.

Die Eskimo Diät hat mit der traditionellen Ernährung der Eskimos rein gar nichts zu tun. Eventuell wäre Mars Diät vielleicht auch ein guter Name gewesen, aber vielleicht gab es da Einwände vom gleichnamigen Schokoriegelhersteller. Aber auf jeden Fall ist die Ernährung der Marsmenschen auch nicht abweichender von der Eskimo Diät als die der Eskimos.

Nomaden pflanzen auch keine Kartoffeln und keinen Reis. Auch wird in den Iglus kein Brot gebacken. Wenn, dann könnte man diese Diät „Laos Diät“ nennen. Laoten essen täglich Fisch in Kombination mit Kohlenhydraten (Reis).

Es ist erschreckend, dass es Verlage gibt die so ein Buch verlegen.

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