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Die Pfundskur ist ebenfalls eine von Prof. Volker Pudel entwickelte Diät.

Bekannt wurde sie durch die Bewerbung der DGE, sowie Aok und diverse Medien. Es ist aber mehr als eine bloße Diät, es ist ein Erziehungsprogramm zu einem anderen Essverhalten.

So geht die Pfundskur

Die Diät verzichtet vor allem auf Fett und zählt daher zu den Low Fat Diäten. Neben der Diät beinhaltet die Pfundskur auch ein komplexes Bewegungsprogramm.

Wenig Fett und viele Kohlenhydrate sowie viel gesunde Bewegung sollen die Pfunde zum Schmelzen bringen. Die Pfundskur dauert zehn Wochen und beginnt mit der Überprüfung und Auswertung des eigenen Essverhaltens. Daraufhin gibt es diverse Empfehlungen zu Übungen um schlechte Gewohnheiten umzustellen. Prof. Pudel versucht als Ernährungspsychologe die Eigenverantwortung der Übergewichtigen zu sensibilisieren. Strikte Verbote führen aus seiner psychologischen Sicht zu einem gestörten Essverhalten.

Gegessen darf grundsätzlich alles werden. Die einzige Beschränkung besteht in der Fettmenge, die 60 Gramm pro Tag nicht überschreiten soll. Die Fettmenge wird bei der Pfundskur in Fettaugen gezählt. Ein Fettauge entspricht 3 Gramm Fett. Zusätzlich gibt es sogenannte Fittis die man sich durch Sport verdienen kann. Wenn man sich durch sportliche Aktivität ein paar Fittis verdient hat, kann man pro Fitti ein Fettauge mehr auf den Diätplan packen.

Wie üblich beruft sich die Pfundskur wie alle Diäten von Prof. Pudel auf die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse der Ernährungsforschung und Ernährungsempfehlungen der DGE. Wenig Fett und viele Kohlenhydrate lautet die Empfehlung wie sie bereits von der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsforschung – kurz ebenfalls DGE – propagiert wurde.

Kritikpunkte an der Pfundskur

Das jemand den Versuch unternimmt Übergewichtige für die Eigenverantwortung zu sensibilisieren ist äußerst lobenswert und zu begrüßen. Allerdings je mehr die Menschen sich kohlenhydratreich ernähren desto dicker werden sie. Das sollte doch einmal anregen, die Grundsätze von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zu überarbeiten.

Es wirft natürlich immer viele Fragen auf, wenn jemand wie Prof. Pudel Gesundheit propagiert, sich als „Ich weiß wie man gesund abnehmen kann und gesund lebt“ darstellt, und dann mit nur 65 Jahren selbst schon so krank ist, dass er daran stirbt.

 

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